Nach Angaben des Leibniz-Instituts seien die Selbstständigen mit 41 Prozent am stärksten von den Folgen der Corona-Pandemie in Deutschland betroffen. Wie Andreas Hackental, der Ökonom des Instituts, mitteilte, öffne sich die Schere nicht zwischen arm und reich, sondern zwischen angestellt und selbstständig.

Der Umfrage zufolge hätte nur ein Teil der deutschen Bürger das Konsumverhalten wegen der Corona-Krise verändert. Rund 16 Prozent der Haushalte, die Anschaffungen über 250 Euro planten, hätten ihre Vorhaben fallen gelassen, 28 Prozent der Deutschen hätten ihre Pläne auf Eis gelegt und etwa 54 Prozent hätten ihre Pläne nicht geändert.

Laut dem Leibniz-Institut hätten an der veröffentlichten Umfrage 7000 deutsche Haushalte teilgenommen.

Aktueller Stand

Nach jüngsten Daten der Johns-Hopkins-Universität sind weltweit mehr als 1.700 Millionen Menschen infiziert, fast 105.000 sind gestorben. In Deutschland sind bisher 117.658 Infektionsfälle registriert worden. Davon sind 2.544 Patienten gestorben.

Am Donnerstag hatte die Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Erklärung zu Corona-Entwicklungen in Deutschland abgegeben, in der sie die Menschen dazu aufrief, die verordneten Schutzmaßnahmen gegen Ansteckungen auch über die Osterfeiertage zu beachten und nicht leichtsinnig zu werden. Allerdings seien weitere Verschärfungen laut Merkel derzeit nicht nötig.

ac/mt/rtr

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