Ihm zufolge kam es in der Nacht zum Samstag zu dem Vorfall, nachdem es in einer Heizanlage der Stadt zu einer Explosion gekommen war. Ein Teil des Heizöls lief in den See Soljonoje aus. 

​„Nachdem derart viel Heizöl – etwa 2,5 Tonnen – ausgelaufen ist, gibt es vorläufigen Angaben zufolge keine Opfer zu beklagen. Das Gelände der Heizanlage ist übergossen worden. Ein Teil des Heizöls ist einen Abhang hinuntergeflossen und unter dem Eis verschwunden. Das Heizsystem von Nachodka wird einwandfrei funktionieren, die Kessel sind intakt und Heizöl-Vorräte in ausreichenden Mengen vorhanden. Jetzt müssen die Folgen aus der Welt geschafft werden. Auf Beschluss der Kommission für Ausnahmesituationen von Nachodka wurde der Ausnahmezustand verhängt“, so der Gouverneur.     

​Ihm zufolge ist das Heizöl eingefroren. Es müsse aus dem Eis gesägt, auf ein Gelände gebracht und dort verbrannt werden. Die Explosionsursachen würden zurzeit geklärt.

„Die Arbeiten werden mehrere Tage in Anspruch nehmen. Die erste – auf dem See“, fügte Koschemjako hinzu. 

​Zuvor hatte die regionale Zivilschutzbehörde mitgeteilt, dass der hermetische Verschluss eines Behälters mit etwa 3000 Kubikmetern Masut-Heizöl im Lager eines Heizraumes von Nachodka in der Region Primorje kaputt gegangen sei.

Bislang seien nahezu 300 Kubikmeter Heizöl beseitigt worden. Am Ort des Geschehens ist ein Einsatzstab tätig. In die Beseitigung der Havariefolgen sind 144 Angehörige der Zivilschutzbehörde und 35 Geräte involviert.  

Nachodka

Nachodka ist eine Hafenstadt mit 159.719 Einwohnern (Stand Oktober 2010) im Fernen Osten Russlands.

Sie zählt zu den am östlichsten gelegenen Großstädten Russlands und befindet sich an der Nachodka-Bucht des Japanischen Meeres, etwa 6500 Kilometer ostsüdöstlich von Moskau sowie 85 Kilometer östlich der Regionshauptstadt Wladiwostok.

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