Ein entsprechendes Dokument wurde am Mittwochabend publik gemacht. Unter dem Titel „Pandemic Emergency Purchase Programme“ (kurz PEPP) will die Notenbank bis zum Jahresende Anleihen im Wert von 750 Milliarden Euro kaufen.

Dabei handle es sich um Wertpapiere der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft. Das Programm soll demnach bis Ende 2020 laufen.

Mit dem Ankaufprogramm will die EZB unter anderem dazu beitragen, dass es auf den Finanzmärkten infolge der Corona-Krise nicht zu weiteren Verwerfungen kommt, die die Wirtschaft zusätzlich belasten würden.

„Der Rat der EZB sieht sich in der Pflicht, alle Bürger der Euro-Zone in dieser extrem herausfordernden Zeit zu unterstützen“, heißt es.

„Außergewöhnliches Handeln“

EZB-Chefin Christine Lagarde twitterte später: „Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln.“

Sie fügte hinzu: „Wir sind im Rahmen unseres Mandats entschlossen, das volle Potenzial unserer Werkzeuge auszuschöpfen.“

Coronavirus

Ende Dezember hatte Peking die Weltgesundheitsorganisation (WHO) über den Ausbruch einer Lungenentzündung unbekannter Ursache in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei informiert. Als Krankheitserreger wurde etwas später das Coronavirus 2019-nCoV identifiziert. 

Weltweit sind bereits (Stand 18. März) über 200.000 Menschen in mehr als 160 Ländern infiziert, über 8000 Menschen sind gestorben.

ak/ip/dpa

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