Einem Sprecher zufolge wird das Projekt unter dem Namen „Entwicklung eines einmaligen Grenz-Ensembles der Festungen von Narva und Iwangorod als einheitliches Kultur- und Tourismusobjekt“ unter Mitwirkung des Komitees für Kultur und für auswärtige Kontakte des Gebiets Leningrad umgesetzt.

Die erste Phase des Projekts war bereits von 2012 bis 2015 umgesetzt worden. Damals befassten sich russische und estnische Experten mit dem Wiederaufbau des Kleinen Pulverlagers auf dem Gelände der Festung Iwangorod und der Kasematten in Narva.

Die zweite Phase des Projekts wird im Rahmen des Programms der Russland-EU-Grenzkooperation „Russland-Estland 2014-2020“ verwirklicht. Aktuell finden die Arbeiten hauptsächlich im Großen Pulverlager statt, wo künftig eine neue Museumsausstellung untergebracht wird, sowie auf dem Gelände um das Lager.

„Die neue Museumsausstellung im Großen Pulverlager wird aus fünf thematischen Teilen bestehen, die den Besuchern über die Kriege erzählen werden, mit denen die Festung Iwangorod fest verbunden ist, über die Kultur Iwangorods, über die gemeinsamen Kapitel der Geschichte Iwangorods und Narvas“, so der Sprecher der Verwaltung des Gebiets Leningrad.

„Hier werden auch Workshop-Räume und Museumsdepots eingerichtet.“

Auf dem Gelände der Festung Narva soll die „Kristerval“-Bastion wiederaufgebaut werden, wo künftig eine thematische Ausstellung zu bewundern sein wird.

Das Projekt sieht auch vor, dass in Iwangorod im kommenden Jahr die Fassaden von Wohnhäusern renoviert werden, die als Objekte des Kulturerbes gelten.

sna/ae

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