„Die Gespräche mit der russischen Delegation, die heute abgeschlossen werden, sind in einer positiven und konstruktiven Atmosphäre verlaufen. Unsere Beobachtungsposten in Idlib bleiben bestehen. Von einem Abzug schwerer Waffen ist nicht die Rede“, hieß es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums.

Bereits am Donnerstag teilte Verteidigungsminister Hulusi Akar mit, dass Ankara seine Militärpräsenz im Nordwesten Syriens weiter aufrechtrechterhalten werde.

Sollten die Waffenruhe in Idlib verletzt werden und die syrische Armee die Stellungen der türkischen Streitkräfte in Syrien erneut angreifen, so würde die Türkei die syrischen Regierungstruppen wieder attackieren und ihren Militäreinsatz „Frühlingsschild“ wiederaufnehmen. Akar hoffe aber, dass der Waffenstillstand halten werde.

Unter anderem verwies er darauf, dass die Türkei und Russland mit den gemeinsamen Patrouillen entlang der syrischen Verbindungsstraße M4 ab 15. März beginnen würden.

Einigung zu Idlib

Vergangene Woche waren Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege, Recep Tayyip Erdogan, in Moskau zusammengekommen, um die Situation in Idlib zu besprechen.

Nach sechsstündigen Verhandlungen wurde ein gemeinsames Dokument zur Regelung in Syrien unterzeichnet. Darin sind mehrere Punkte festgehalten: Beginn der Waffenruhe ab 6. März, Etablierung eines sechs Kilometer breiten „Sicherheitskorridors“ nördlich und südlich der Verbindungsstraße M4 in Syrien durch Russland und die Türkei sowie Aufnahme russisch-türkischer Patrouillen entlang der Verbindungsstraße M4 ab 15. März.

mka/gs

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