Der russische Journalist Anton Krassowski berichtet aus einem großen Supermarkt über die aktuelle Lage in Moskau

Die Zahl von Corona-Infizierten ist in Russland noch verhältnismäßig gering. Trotzdem machen sich viele langsam auf das Schlimmste gefasst. Der prominente russische Journalist Anton Krassowski berichtet aus einem großen Supermarkt über die aktuelle Lage in Moskau.

In Russland gibt es derzeit noch verhältnismäßig wenig bestätigte Corona- Fälle. Aktuell werden 147 Infizierte und ein Todesopfer gemeldet. Der russische Präsident Wladimir Putin versicherte der Bevölkerung, dass für Hamsterkäufe keine Notwendigkeit bestehe. Trotzdem machen sich viele Moskauer langsam auf das Schlimmste gefasst. In den Läden der Hauptstadt sind seit Anfang dieser Woche viele Regale leergefegt. Für Nachschub ist zwar gesorgt, allerdings bleibt die Nachfrage nach einigen Waren stets hoch. Zu den begehrtesten Waren gehören vor allem Buchweizen, Reis, Öl und natürlich Toilettenpapier.

Mit viel Humor berichtet der prominente russische Journalist Anton Krassowski aus einem großen Supermarkt über die aktuelle Lage in Moskau. Er zeigt, dass es genug Obst, Fisch oder Nüsse gibt. Was wirklich fehlt, sind Nudeln, Toilettenpapier und Fleisch. Grund dafür seien ihm zufolge aber keine Lieferengpässe, sondern die sinnlosen Hamsterkäufe: Da viele Menschen deutlich über ihren Bedarf einkaufen, schafften es die Mitarbeiter nicht schnell genug, die Regale aufzufüllen.

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