Häufiges Händewaschen schützt nicht vor einer Corona-Virus-Ansteckung, wenn man angehustet wird. Darauf wies der Arzt Bob Arnot in einem Interview mit RT hin. Die beste Strategie, um sich vor einer Ansteckung zu bewahren, sei Selbstisolierung.

Der Glaube, dass häufiges Händewaschen das Corona-Virus abwehrt, scheint keine sachliche Grundlage zu haben. Darauf wies der Arzt und preisgekrönte Journalist Bob Arnot in einem Interview mit RT-Moderator Larry King hin. Seiner Meinung nach ist Selbstisolierung die beste Strategie, um gesund zu bleiben.

Ein geschlossener Spielplatz in Aue-Bad Schlema in Sachsen: Landesweit wurden Spielplätze und Geschäfte wegen des Corona-Virus geschlossen.

In der RT-Sendung America’s Politicking sagte Dr. Bob Arnot, ehemaliger medizinischer Chefkorrespondent von NBC und CBS News, dass die derzeitige Betonung auf häufiges Händewaschens einen Mythos aufrechterhalte, der noch nicht durch Beweise untermauert sei. Er sagte:

Sie können sich den ganzen Tag lang die Hände waschen, doch Sie werden trotzdem das Corona-Virus bekommen, wenn jemand in Ihrer Nähe hustet. Niemand hat bisher bewiesen, dass die Menschen es durch das Berühren von Oberflächen bekommen.

Arnot äußerte außerdem sein Misstrauen gegenüber dem Vorschlag, den Händedruck gegen die Berührung der Ellenbogen zu ersetzen:

Der Ellbogen-Handschlag funktioniert nicht, weil man sich mindestens einen Meter von anderen Menschen entfernt halten möchte.

Er betonte, dass die Selbstisolierung die bei weitem klügste Strategie sei, um die Krankheit zu vermeiden. Arnot geht davon aus, dass das Virus vollständig „ausbrennen“ würde, wenn alle Menschen für drei Wochen zu Hause blieben.

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