Die ersten Anzeichen einer Lungenerkrankung spürte der an Zuckerdiabetes Typ 1 leidende Justin am 4. März, wie er auf Twitter berichtet. „Das Atmen tat weh.“ Nach einem plötzlichen Zusammenbruch musste er zum Arzt. Die Mediziner gelangten zu dem Schluss, dass er Grippe habe, versorgten ihn mit Inhalator samt Tamiflu-Wirkstoff und schickten ihn nach Hause.

​„Kommen Sie wieder, wenn es Ihnen schlechter geht“, sagte ein Arzt. Justin folgte dem Rat, weil das Atmen nun immer schmerzhafter wurde. Der Inhalierstoff verstärkte nur die Schmerzen.

„Wenn ich auf die Toilette gehe, bekomme ich den Eindruck, als ob ich an einem Marathonlauf teilnehme“, schreibt er.

COVID-19 nachgewiesen

Beim zweiten Arztbesuch wurde die Lungenkrankheit COVID-19 nachgewiesen – und zwar in leichter Form. Der Kranke und seine Verwandtschaft verbringen jetzt die ganze Zeit in häuslicher Quarantäne. Justin muss den Sauerstoffinhalt im Blut dauernd kontrollieren. Bei Sauerstoffmangel werde eine Sauerstofftherapie oder sogar eine künstliche Beatmung erforderlich sein, schreibt Justin.

Bislang hat das tödliche Virus SARS-CoV-2 weltweit rund 8800 Menschenleben gefordert. 218.000 sind infiziert. 84.000 Patienten überstanden die Krankheit.

am/gs/ta

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