Auf der Bundespressekonferenz wurden am Mittwoch auch Fragen zur Situation in Libyen gestellt. Die Bundesregierung agiert nach eigenem Selbstverständnis als „Vermittler“ im „Konflikt“. Grund genug für RT Deutsch, genauer nachzufragen.

Im Januar veranstaltete die Bundesregierung die sogenannte Libyen-Konferenz in Berlin. Anschließend war man voll des Lobes – vor allem für sich selbst. War es doch für den Augenblick gelungen, sich als internationaler Akteur und Vermittler in Szene zu setzen.

Von der Euphorie nach dem Gipfel ist derweil nicht viel übrig geblieben, und die Lage im vermeintlichen „Bürgerkriegsland“ spitzt sich aktuell weiter zu. Vor allem die politischen Auseinandersetzungen zwischen den NATO-Partnern Türkei und Frankreich sorgen für gehörige Unruhe in den Reihen der westlichen Wertegemeinschaft.

Während der Fragerunde zum Thema Libyen wollte RT Deutsch-Redakteur Kani Tuyala erfahren, wer nach Ansicht der Bundesregierung die Hauptverantwortlichen für die katastrophale Lage im nordafrikanischen Land sind. Zudem ging es um die Bilanz der „Libyen-Konferenz“. Außenamtssprecher Christofer Burger erklärt derweil, dass man von den im Januar nach Berlin eingeladenen „Akteuren“ das Hinarbeiten auf „eine politische Lösung“ erwarte.

Mit der Entwicklung nach der Berliner Libyen-Konferenz könne man „überhaupt nicht zufrieden sein“, ergänzt Burger. Dennoch will man auch Erfolge vorzuweisen haben.

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