Dass der 54-Jährige die Karte schon bald wieder in den Händen halten durfte, besorgten Beamte der Berliner Polizei. Das geht aus einem Schreiben des Außenministeriums an den Berliner Polizeipräsidenten hervor. Zuerst hatte die „B.Z.” über den Vorfall berichtet.

In dem Brief, der auf Twitter kursierte, lobt die persönliche Mitarbeiterin des Ministers ausdrücklich die Arbeit der Polizisten.

​„Die Zusammenarbeit war sehr angenehm, zuvorkommend und ergebnisorientiert, was dem Minister weiteren größeren Ärger erspart hat und wofür er sich bedankt”, schreibt die Mitarbeiterin des Auswärtigen Amts. Das Schreiben ist laut Ministerium echt.

Heiko Maas verlor seine Karte schon Ende Juli, er hat damit also nicht gegen seine Corona-Quarantäne verstoßen. Der SPD-Politiker hatte sich am vergangenen Mittwoch wegen der Infektion eines seiner Leibwächter zunächst in häusliche Isolation begeben. Am Montag war er jedoch zum zweiten Mal negativ auf das Virus getestet worden. Wann genau er die Isolation wieder verlässt, war zunächst unklar.

ai/dpa

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