Zuvor hatte das lettische Außenministerium eine Liste von 101 weißrussischen Beamten zusammengestellt, die es für die Gewalt und Repressionen gegen die Bürger Weißrusslands verantwortlich hält, die mit den Ergebnissen der Präsidentschaftswahlen nicht einverstanden sind.

Wie aus einer Mitteilung auf der Webseite des lettischen Außenministeriums hervorgeht, sei die Liste bei Konsultationen zwischen den drei baltischen Staaten erstellt worden. Den Personen, die in die Liste aufgenommen worden seien, werde die Einreise nach Lettland, Litauen und Estland untersagt.

„Übrigens: Die Außenpolitik von Belarus hat sich immer auf das Völkerrecht und andere durchaus verständliche und logische Prinzipien gestützt“, äußerte Glas in diesem Zusammenhang.

Dabei handle es sich um staatliche Interessen und spezifische Interessen von Menschen, Geschäftsleuten sowie auch um Handels-, Sicherheits- oder, Infrastrukturinteressen. Diese klare und deutliche Haltung sei auch für Partner von Weißrussland nachvollziehbar, betonte er. Die Stellung der baltischen Länder sei jedoch eine andere:

„Vor diesem Hintergrund fällt es uns zum Beispiel schwer, die unlogischen emotionalen Bewegungen unserer baltischen Nachbarn zu kommentieren, die manchmal an Hysterie grenzen. Nun haben sie die Sanktionslisten erweitert… Nun gut, ab heute führen wir, wie versprochen, auch symmetrische restriktive Gegenmaßnahmen für jedes dieser Länder ein“, fügte der Pressesprecher hinzu.

asch/sna/ae

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