Corona hin oder her – die Hilfe muss weitergehen.

Vor 25 Jahren gründete Pastor Bernd Siggelkow in Berlin „Die Arche“. Mittlerweile ist das Projekt, das sich um Kinder aus sozial schwachen Familien kümmert, mit 35 Einrichtungen in 13 Städten vertreten. Die Corona-Krise stellt das Projekt vor große Herausforderungen.

Etwa 4.000 Kinder und Jugendliche bekommen in der „Arche“ nach der Schule eine warme Mahlzeit, Hausaufgabenbetreuung und viel Zuwendung, die in ihrem Zuhause oftmals fehlt. Das alles wird durch Spenden finanziert.

Doch die Corona-Krise macht auch an den Türen der „Arche“ nicht halt. Zum ersten Mal seit 25 Jahren musste das Haus schließen. Kurzerhand überlegten Bernd Siggelkow und sein Team sich einen Plan B. Sie kommen jetzt zu den Kindern nach Hause, um ihnen Essen zu bringen. Gegen Einsamkeit und für die Hausaufgabenbetreuung gibt es eine WhatsApp-Gruppe und verschiedene Livechats.

Doch die derzeitige Situation stellt das stark geschrumpfte „Arche“-Team vor immense Herausforderungen. Wie soll man für mehrere tausend Kinder Lebensmittel einkaufen, wenn Hamsterkäufe verboten und die Regale leer sind? Bernd Siggelkow schildert via Skype bewegende Szenen aus dem neuen Alltag der Sozialarbeiter, die täglich für hilfsbedürftige Kinder unterwegs sind – auch in Krisenzeiten.

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