Wie das Unternehmen vor einigen Tagen mitteilte, müssten mehrere Flüge abgesagt werden, was Kurzarbeit erfordere. Dabei verwies KLM auf das neulich von den USA eingeführte Einreiseverbot für Europäer.

„Durch die jüngsten Entwicklungen in den USA sind wir in eine Krise von bisher nicht gekanntem Ausmaß geraten und es ist klar, dass KLM einschneidende Maßnahmen ergreifen muss, um dieser außerordentlichen Situation die Stirn zu bieten“, heißt es einer Erklärung der Gesellschaft.

Im März musste KLM rund 25 Prozent der Flüge aussetzen, von April bis Juni etwa 40 Prozent. Für das zweite Quartal plane man eine Arbeitszeitverkürzung um 30 Prozent. Noch dazu werde die Fluggesellschaft auf Investitionsvorhaben und Bonuszahlungen für Mitarbeiter verzichten. Momentan sind bei KLM rund 33.000 Mitarbeiter angestellt. Dem KLM-Management zufolge soll der Personalabbau hauptsächlich durch Pensionierungen oder ähnliche Maßnahmen verlaufen.

Zuvor hatten einige Fluggesellschaften wie Norwegian Air Shuttle, Wizz Air und British Airways alle Verbindungen nach Italien abgebrochen. Die britische Luftfahrtgesellschaft verwies dabei auf die entsprechende Empfehlung der britischen Regierung.

ac/mt/dpa

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