Im Juni waren es demnach 9,329 Millionen Barrel pro Tag gewesen.

Wie die Agentur unter Verweis auf Angaben der Zentralen Dispatcherverwaltung des Brennstoff- und Energiekomplexes mitteilte, ist die Ölförderung allerdings im Jahresvergleich vor dem Hintergrund der Milderung der Begrenzungen im Rahmen des Opec+-Deals um 16 Prozent gesunken.   

Begrenzungen der Ölfördermenge

Der Ölpreis war Anfang März abgestürzt, nachdem die Opec+-Gemeinschaft sich nicht auf eine neue Begrenzungen der Ölfördermenge aufgrund des Nachfrageeinbruchs im Zusammenhang mit der Corona-Krise einigen konnte. Russland wollte damals die Ölförderquote unverändert verlängern lassen, Saudi-Arabien forderte eine weitere Reduzierung. Der Streit führte dazu, dass die Förderbremse am 1. April auslief.

Im April einigten sich das Kartell Opec und weitere wichtige Ölförderer darauf, die Ölförderung um 9,7 Millionen Barrel pro Tag im Mai und Juni, um 7,7 Millionen Barrel pro Tag in der zweiten Jahreshälfte und um 5,8  Millionen Barrel pro Tag bis Ende April 2022  zu kürzen. Die Entscheidung trieb die Ölpreise in die Höhe.

ns/ae

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