Es lägen überzeugende Hinweise in Ländern wie Südkorea, China und Italien vor, dass viele Infizierte einen vollständigen oder teilweisen Geruchssinn-Verlust aufweisen würden. In Deutschland sei das bei zwei von drei Erkrankten der Fall.

Immer mehr Patienten würden zudem einen Verlust des Geruchssinns selbst beim Fehlen weiterer Covid-19-Symptome beklagen.

Die britischen Forscher mahnen, dass die Corona-Ansteckungen reduziert werden könnten, wenn man diejenigen, bei denen ein Verlust des Geruchssinns zu verzeichnen sei, zur Selbstisolierung auffordern würde.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am 11. März die Verbreitung des neuartigen Coronavirus zur Pandemie erklärt. Nach jüngsten WHO-Angaben sind derzeit mehr als 267.000 Menschen weltweit infiziert, mehr als 11.000 sind an den Folgen des Virus gestorben.

ta/gs

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