Dem Blatt zufolge starteten am Donnerstagmorgen zwei Jagdflugzeuge vom Luftstützpunkt Lossiemouth in Schottland, um russische Langstreckenbomber des Typs Tu-160 abzufangen.

Zuvor meldeten die britischen Luftstreitkräfte am Samstag sowie am Dienstag den Start von britischen Abfangjägern zur Begleitung von russischen Bombern des Typs Tu-142. Allerdings wurde klargestellt, dass die russischen Flugzeuge „nicht in den britischen Luftraum eingedrungen“ seien, sich jedoch der „britischen Interessenzone genähert“ hätten.

„Die russischen Bomber halten sich nicht an die Regeln des internationalen Luftfahrtrechts, stellen für Linienflugzeuge eine Gefahr dar und sind in unserem Luftraum unerwünscht“, erklärte laut The Sun Michael Wigston, der Chef der Royal Air Force.

Besondere Aufmerksamkeit der Royal Air Force gilt dem Entdecken von russischen Flugzeugen in der Nähe des britischen Hoheitsgebietes sowie über dem baltischen Raum. Alle Begleiteinsätze sollen bisher ohne Vorkommnisse erfolgt sein. Das russische Verteidigungsministerium hatte mehrmals betont, dass die russischen Flugzeuge ihre Einsätze gemäß dem internationalen Luftfahrtrecht durchführen würden. 

Die Tupolew Tu-160 ist ein schwerer strategischer Schwenkflügel-Überschall-Bomber aus sowjetischer Produktion mit interkontinentaler Reichweite.

Die Tupelow Tu-142 ist eine Version des in der Sowjetunion entwickelten Langstreckenbombers Tu-95 und wird hauptsächlich zur Seeaufklärung und zur U-Boot-Bekämpfung eingesetzt. 

mka/gs

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.