Zuvor hatte der Kabinettsausschuss zur Coronakrise in einer Sitzung über weitere vorbeugende Maßnahmen beraten.

Demnächst sollten alle Restaurants bundesweit spätestens um 18.00 Uhr schließen und frühestens um 06.00 Uhr öffnen, beschlossen Bund und Länder am Montag.

Reisen drastisch eingeschränkt

Geplant sind ferner drastische Einschränkungen für den Tourismus in Deutschland, um die Verbreitung des Coronavirus zu bremsen. Es seien Regelungen zu erlassen, „dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können“, hieß es in dem gemeinsamen Beschluss.

Von Gottesdiensten absehen

Abzusagen seien bis auf weiteres Gottesdienste, Treffen in Vereinen und Busreisen. Unter Punkt drei des Beschlusses heißt es unter anderem: Zu verbieten seien „Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften“.

Ferner sind die Spielplätze in Deutschland zu schließen. Neben öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern sowie Fitnessstudios seien auch Spielplätze für den Publikumsverkehr zu sperren, heißt es in dem Papier.

Freizeit jetzt nur zu Hause?

Unter den beschlossenen Maßnahmen sind auch Restriktionen für die Freiheit der Bürger. Demnach müssen Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen schließen. „Ebenso Theater, Opern, Konzerthäuser und Museen. Dies gilt auch für Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks, Anbieter von „Freizeitaktivitäten“ drinnen und draußen, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten und Bordelle.

am/jeg

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