Die am 1. April aufgestellte Einheit bestehe aus zwei Einsatzkompanien und einer Sanitätsausbildungskompanie.

„Unser Auftrag ist es, das Regiment von Null aufzubauen“, wurde der erste Kommandeur, Oberfeldarzt Philipp Géronne, zitiert.

Er war zuletzt im Verteidigungsministerium für Koordinations- und Unterstützungsaufgaben der Bundeswehr in der Coronavirusbekämpfung im Einsatz.

In Rheine soll nach und nach die Ausstattung mit geschützten Sanitätsfahrzeugen und mobilen Sanitätseinrichtungen erfolgen. Zielgröße sind 1000 Soldaten.

Mehr Reservisten für den Einsatz gegen Corona

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte Mitte März angekündigt, bei der Bundeswehr mehr Reservisten für den Einsatz wegen der Corona-Pandemie mobilisieren zu wollen.

Laut der Ministerin sollten unschätzbare Fähigkeiten der Reservisten nun sinnvoll genutzt werden.

„Nun wollen wir, auch mit Hilfe der Landeskommandos, über die Sanität hinaus Strukturen schaffen, die es für die Reserve ermöglichen, nützliche Beiträge leisten zu können“, so Kramp-Karrenbauer.

Das Ende Dezember in China entdeckte Virus Sars-CoV-2 hat sich innerhalb von wenigen Monaten über den Globus ausgebreitet. In Deutschland gab es bis Montagmorgen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 95.391 Infektionen und 1434 Todesfälle. Weltweit zählt die WHO bereits mehr als 1,13 Millionen Infektionen und fast 63.000 Todesfälle.

leo/dpa/ae

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