Die Veranstaltung wurde demnach vom Volksbegehren #6JahreMietenstopp aus Bayern initiiert und findet vom 2. bis 4. Oktober statt. Die Aktivisten tun sich für einen bundesweiten Mietenstopp zusammen.

„Auf kommunaler und Länderebene beißen gerade viele Initiativen auf Granit“, teilte der Landesverband Bayern des Deutschen Mieterbundes am Sonntag mit.

Die Verbandsvorsitzende und #6JahreMietenstopp-Initiatorin, Beatrix Zurek, nannte bezahlbares Wohnen „die soziale Frage unserer Zeit“.

Bereits im Juli hatte der Präsident des Deutschen Mieterbunds, Lukas Siebenkotten, eine bundesweite Regelung gefordert, nach der die Mieten in den nächsten fünf bis sechs Jahren nur im Rahmen der Inflationsrate erhöht werden dürften. Dann wären Landesgesetze unnötig.

Forderung einer Bodenrechtsreform

Nach dem ersten bundesweiten Mietenstopp-Gipfel in Nürnberg wollen die Initiativen nun gemeinsame Aktionen planen. Neben dem Mietenstopp sei eine Bodenrechtsreform ein weiteres Ziel der Bewegung.

„Denn wenn die Bodenpreise nicht reguliert werden, kann kein bezahlbarer Neubau entstehen. Außerdem muss die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen stärker verhindert werden“, hieß es.

mo/mt/dpa

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