Ex-Unionsfraktionschef und Bewerber für den CDU-Parteivorsitz, Friedrich Merz, hat sich mit dem neuartigen Corona-Virus angesteckt. Dies bestätigte der CDU-Politiker gegenüber Medienvertretern und betonte: „Zum Glück habe ich nur leichte bis mittlere Symptome“.

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„Ein am Sonntag bei mir durchgeführter Corona-Test ist positiv. Ich werde bis Ende nächster Woche zuhause unter Quarantäne stehen“, erklärte Merz am Dienstag via Twitter.

Weiter erklärte er: 

Zum Glück habe ich nur leichte bis mittlere Symptome. Alle Termine sind abgesagt. Ich folge strikt den Anweisungen des Gesundheitsamtes.

Merz gilt als einer von drei aussichtsreichen Kandidaten für die Nachfolge der scheidenden CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer und damit auch als möglicher nächster Kanzlerkandidat der Union. Neben Merz kandidieren auch der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der Außenpolitiker Norbert Röttgen für das Amt.

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Ein ursprünglich für den 25. April geplanter Parteitag zur Wahl des neuen Vorsitzenden war von der CDU-Spitze wegen der Ausbreitung des Corona-Virus verschoben worden. Einen neuen Termin für das Treffen der 1.001 Delegierten gibt es noch nicht, es ist unklar, ob die Wahl angesichts der aktuellen Lage im Land noch vor der Sommerpause stattfinden kann. Merz, Laschet und Röttgen hatten wegen des Corona-Virus auch sämtliche parteiinternen Wahlkampftermine abgesagt. Auf dem schon lange feststehenden CDU-Parteitag Anfang Dezember in Stuttgart muss ohnehin die komplette Führungsspitze der Partei neu gewählt werden.

(rt/dpa)

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