In einer aktuellen Mitteilung des Vereins heißt es:

„Um Leser und Verkäufer zu schützen, hat der ‚Augustin‘ bei der Zeitungsausgabe höchste Vorsichtsmaßnahmen getroffen, und alle Projekte wie Fußball, Tischtennis, Theater, Chor, Radiowerkstatt und Computerkurse wurden bis auf Weiteres ausgesetzt. Jenen Kolporteuren, die aufgrund ihres Alters oder diverser Vorerkrankungen zur Risikogruppe gehören, wird aus Sorge um ihre Gesundheit nachdrücklich empfohlen, bis zur Entspannung der Lage auf die Kolportage zu verzichten.“

„Das Wichtigste ist jetzt, den finanziellen Verlust der rund 350 Verkäufer abzufedern“, so Eva Rohrmoser vom „Augustin“. Statt die Zeitung weiter auf der Straße anzubieten, stellt der gemeinnützige Verein die aktuelle Ausgabe für einen Soli-Preis von 3 Euro als PDF zur Verfügung. Um weitere finanzielle Unterstützung für die Verkäufer zu generieren und so ihr Überleben zu sichern, plant der „Augustin“ eine Crowdfunding-Kampagne.

Die Caritas Wien ruft auf ihrer Internetseite dazu auf, Obdachlosen auch in Zeiten von Corona zu helfen. Weil zahlreiche Kochgruppen, die obdachlose Menschen mit Essen versorgen, derzeit ausgefallen seien, suche man dringend Freiwillige, die aushelfen könnten. Auch um Spenden wird bei „Augustin“ und Caritas gebeten.

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