Die Auswirkungen der Corona-Krise in Deutschland sind weitläufig. Zu Beginn der Spargelernte schlagen viele Bauern Alarm. Durch die Einreisebeschränkungen fehlen ihnen in großem Maßstab Arbeitskräfte aus Osteuropa, vor allem aus Polen und Rumänien.

Laut dem Vorsitzenden des Beelitzer Spargelvereins, Jürgen Jakobs, fehlt den Spargelbauern etwa die Hälfte der für die Ernte notwendigen Beschäftigten. Eine solche Menge könne nicht mit deutschen Arbeitskräften ausgeglichen werden. Die gebe es in diesen Tagen zwar, doch benötigten die Spargelbauern vor allem Fachkräfte aus den osteuropäischen Staaten.

Diese, so Jakobs, seien es gewohnt, acht bis zehn Stunden täglich mit gebeugtem Rücken Spargel zu stechen. Auch die Technik beherrschten sie. Eine ungelernte oder lustlose Arbeitskraft schade bei der Spargelernte eher. Nach zwei Hitzesommern mit Ernteausfällen gehe es nun um die Existenz mancher Landwirte. Jakobs fordert ein schnelles Eingreifen der Politik.

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