Am Samstag war von 337 Toten berichtet worden. Jüngsten Angaben zufolge sind 13.945 Menschen positiv auf das Sars-CoV-2 getestet worden. 6987 Menschen sind wieder gesund. 1035 Erkrankte sind derzeit aufgrund des Corona-Virus hospitalisiert, davon liegen 243 auf der Intensivstation.

„Der erste Kraftakt ist geschafft“

Am Freitag teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) laut den „Salzburger Nachrichten“ mit, dass die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Österreich täglich nur noch um 2,2 Prozent steige. Somit verdoppelt sich die Zahl der Infektionen nach seinen Worten alle 29 Tage.

Dennoch richtete Gesundheitsminister Anschober einen dringenden Appell an die Bevölkerung: „Die erste Etappe war ein voller Erfolg. Doch jetzt kommt Ostern – es ist ganz entscheidend, dass wir nichts riskieren. Wir dürfen uns nicht kaputtmachen, was wir uns so mühsam aufgebaut haben.“

Nach Ostern beginne die zweite Phase, so Anschober. „Und die wird noch deutlich schwieriger als die erste. Österreich ist das erste Land in Europa, das schrittweise Geschäfte öffnet. Es gibt diesbezüglich keinerlei Erfahrungswerte.“

Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen in Österreich

Am Montag hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz eine schrittweise Lockerung der Ausgangsbeschränkungen ab dem 14. April angekündigt. Dann sollen Geschäfte mit einer Fläche bis zu 400 Quadratmetern sowie Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen dürfen. Ab dem 1. Mai sollen dann alle Geschäfte, Einkaufszentren und Frisöre den Betrieb wieder aufnehmen. Ob dies so komme, werde Ende April entschieden. Schulen sollen bis Mitte Mai geschlossen bleiben, Veranstaltungen sind demnach bis mindestens Ende Juni abgesagt.

Österreich auf Minimalbetrieb

Österreich läuft seit dem 16. März auf Minimalbetrieb: Viele Geschäfte sind geschlossen, sämtliche Lokale und Restaurants sind ebenfalls zu. Außerdem gelten Ausgangsbeschränkungen. Zuletzt wurde aber deutlich, dass diese Maßnahmen wirken: Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg zuletzt nur noch langsam an, die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen stagnierte.
ns/ae

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