Laut dem Zivilschutz in Rom wurden durch die Behörden bei den zurzeit Infizierten etwa 3500 Fälle mehr als gestern verzeichnet. Mehrere Experten machen darauf aufmerksam, dass man erst nach einer Woche oder sogar mehr mit einer tatsächlichen Trendumkehr in Bezug auf die Infektionen rechnen könne.

Insgesamt registrierte Italien aktuell 74386 Corona-Fälle. Italien nimmt in Europa den ersten Platz nach Coronavirus-Fällen ein. Mehr als 9000 Menschen gelten derzeit bereits als geheilt. Doch am Dienstag hatten die Behörden 743 weitere Corona-Todesfälle bekanntgegeben.

Am schlimmsten war die Lombardei betroffen. Doch auch von dort hatten die Behörden gemeldet, dass die Zahlen der Neuinfektionen einige Tage niedrig waren.

Ein Alarmruf kam am Mittwoch aus dem italienischen Süden. Der Regionalpräsident von Kampanien, Vincenzo De Luca, wandte sich an die Regierung in Rom: „Die Situation im Süden wird in Kürze dramatisch explodieren (…). Die nächsten zehn Tag werden bei uns die Hölle sein.“

In Italien gelten seit 10. März strikte Ausgansverbote im Kampf gegen das Coronavirus.

ek/mt/dpa

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