„Es gibt koordinierte Versuche, das, was Amerika tut, sowie unsere Aktivitäten zur Verwirklichung all der Dinge, die Präsident Trump in Gang gesetzt hat, zu untergraben“, sagte Pompeo am Freitag in einer Pressekonferenz im Weißen Haus.

Leider seien diese Versuche aber „ziemlich zerstreut“, gab der US-Chefdiplomat zu. „Wir haben aber mit Sicherheit beobachtet, dass sie (die Falschinformationen – Anm. d. Red.) von Orten wie China, Russland und dem Iran ausgehen.“

Das ist auf jeden Fall nicht der erste Vorwurf dieser Art gegenüber Moskau. Zuvor hatte die Zeitung „Financial Times“ unter Berufung auf einen internen EU-Bericht gemeldet, Russland habe in den sozialen Netzwerken angeblich eine großangelegte Desinformations-Kampagne gestartet.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, rief die Europäische Union dazu auf, sich auf die Hilfe für betroffene Länder zu konzentrieren, statt „Memes über die russische Bedrohung“ zu verbreiten. Sacharowa warf der EU vor, ihre eigenen Probleme mithilfe unbegründeter „antirussischer Aussagen“ vertuschen zu wollen, und bezeichnete das Ganze als „unmoralisch“.

ta/gs

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