Wie die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges, am Montag gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe mitteilte, stünden die zuständigen staatlichen Stellen in den Bundesländern wegen der möglichen Umwandlung von Hotels in Hospitäler bereits in Kontakt mit dem Verband.

Allein in Bayern bekundeten nach ihren Angaben bereits 250 Hotels die Bereitschaft, ihre Häuser bereitzustellen. Allerdings müsse geprüft werden, inwieweit die Hotels die hohen baulichen und sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllen könnten, die bei ihrer Umwandlung in Krankenstationen gelten.

Indes stellten Hotels bereits jetzt ihre Räume für Ärzte, Pfleger und Hilfskräfte für Übernachtungen zur Verfügung, sagte Hartges.

Coronavirus-Fälle in Deutschland

Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Fälle ist in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nach aktuellem Stand (Montagmorgen, 08.05 Uhr) auf 95.391 gestiegen. Demnach sind 1434 Deutsche an dem Erreger gestorben. In den zurückliegenden 24 Stunden seien 3677 neue Infektionsfälle sowie 92 Todesfälle registriert worden.  

Am stärksten betroffen sind den Angaben zufolge Bayern (24.974, 437 Todesfälle), Baden-Württemberg (19.395, 387 Todesfälle) und Nordrhein-Westfalen (19.384, 255 Todesfälle). In Berlin haben sich bisher 3670 Menschen mit dem Sars-CoV-2 angesteckt.   

ns/ae

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