Die Gruppe hat dem Autor zufolge „nun sogar eine Chance, am 16. Mai in Rotterdam beim Finale abzuräumen. Nicht wenige Fans trauen ihr zu, dort zu gewinnen“, falls der ESC wegen Coronavirus nicht abgesagt wird.

Viele Fans in Europa

„Nicht nur, weil die Band eine große Fangemeinde in Europa hat, speziell in Frankreich, Belgien und der Schweiz, sondern auch, weil ihr Teilnahme-Beitrag ,Unoʻ genauso ansteckend sein könnte wie Skibidi“, erläuterte er weiter.

„Skibidi“-Erfolg

Der Moskau-Korrespondent verwies darauf, dass im Herbst 2018 der Song „Skibidi“ der Band aus St. Petersburg „einen wahren Hype“ ausgelöst habe. Das Video mit 370 Millionen Clicks wurde dabei viral im Netz und ist der „viralste Hit aller Teilnehmer beim Eurovision Song Contest“.

„Das wichtigste bei einer guten Satire ist das todernste Gesicht. Und das haben Ilja Prusikin und seine Mitstreiter von ,Little Bigʻ bis zur Perfektion einstudiert“, schreibt Ballin.

Die Entscheidung, Little Big nach Rotterdam zu schicken ist laut ihmein absoluter Stilbruch“, weil Moskau seine Teilnahme beim ESC bisher zumeist todernst und mit viel Pathos betrieben habe.

Flashmob im Netz

Abschließend betonte der Journalist, dass die russische Band PR-bewusst einen Flashmob gestartet habe, um Fans zur Nachahmung der Bewegungen zu animieren. „Und diese haben die Herausforderung angenommen.“

Im Netz sind zahlreiche Videos zu finden. Darauf sind junge Menschen zu sehen, die zu „Uno“-Musik mit den Knien schlackern und dabei versuchen, „eine möglichst ernste Miene zu machen“:

Bewerber aus 41 Ländern werden zum Eurovision Song Contest 2020 antreten. Das Finale findet am 16. Mai in der niederländischen Stadt Rotterdam statt.

ak/sb

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.