Zuvor hatte das Bundeskabinett einen Bericht zur Lage in Westafrika behandelt. Die Bundesregierung sei sich bewusst, dass in der für Europa wichtigen Region ein langer Atem nötig sei.

Mali bedarf dringender Hilfe

Es sei auch beabsichtigt, Mali bei Anstrengungen „auf dem Weg zu einem demokratischen und stabileren Staat weiterhin zu unterstützen“, sagte die Sprecherin. Dabei werde ein „vernetzter Ansatz“ aus Sicherheitspolitik, Entwicklungspolitik sowie Stabilisierung und humanitärer Hilfe verfolgt. In Mali ist die Bundeswehr an zwei Einsätzen beteiligt.

Attacken von Dschihadisten unterbinden

„Wir haben in den letzten Monaten grenzüberschreitende, dschihadistische Angriffe in diesem Dreiländergebiet Mali, Burkina Faso und Niger gesehen, und die haben auch zugenommen“, sagte sie.

„Ziel und Opfer dieser Angriffe sind dabei sowohl die Zivilbevölkerung als auch staatliche Einrichtungen sowie Polizeien und Militärbasen. Und gerade diese jüngsten Entwicklungen zeigen uns, wie wichtig unser Engagement in der Region und auch genau dort ist.“

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