Thailand meldet erste COVID-19-Rückfälle

Zwei thailändische Staatsbürger sollen sich nach einer kompletten Genesung von COVID-19 mit dem Erreger der Lungenkrankheit reinfiziert haben. Laut thailändischen Medienberichten sind beide Patienten erneut positiv auf das Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet worden.

Mitte März soll eine 38-jährige Frau aus der Provinz Chaiyaphum im Norden Thailands mit einer bestätigten Corona-Infektion in einem Krankenhaus in Bangkok behandelt worden sein, schreibt die englischsprachige thailändische Zeitung The Nation. Demnach ist sie kurz davor aus dem Ausland zurückgekehrt. Am Ende ihrer Kur habe die Patientin mehrere Kontrolltests auf das Corona-Virus absolviert, die alle negativ ausgefallen seien. Daraufhin habe sie das Krankenhaus verlassen und in ihre Heimatstadt fahren dürfen.  

Ein Arzt setzt seine Schutzbrille im Krankenhaus Casal Palocco in der Nähe von Rom auf. Er arbeitet auf der neuen Intensivstation, die zur Behandlung von COVID-19-Patienten errichtet wurde.

Anfang April sollen bei der Frau jedoch erneut Symptome der Krankheit aufgetreten sein, sodass sie sich wieder auf den Erreger habe testen lassen. Das Ergebnis soll eine Wiederansteckung mit SARS-CoV-2 bestätigt haben.

Auf ähnliche Weise habe sich auch ein 42-jähriger Bauarbeiter aus Thailand mit dem Corona-Virus reinfiziert, so das Blatt ferner. Der Mann soll am 2. April aus Katar zurückgekehrt sein.

Die beiden COVID-19-Rückfälle würden mittlerweile in lokalen Krankenhäusern behandelt. Man prüfe enge Kontaktpersonen von Infizierten auf mögliche Ansteckungen, hieß es.

Nach dem Stand vom Donnerstagabend meldet die Johns Hopkins University 2.423 nachgewiesene COVID-19-Infektionen in Thailand. Die Krankheit forderte bislang 32 Menschenleben im Land, 940 Personen gelten als genesen. Insgesamt erlagen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus weltweit bereits über 90.000 Menschen. Die Zahl bestätigter Infektionen überschritt am Donnerstag die 1,5 Millionen Marke.

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