Donald Trump schwört USA wegen Corona-Toten auf harte Zeiten ein. Auf dem Bild: Ein Krankenhausmitarbeiter befördert eine Leiche zu einem Kühlwagen in Brooklyn, 2. April 2020

Das Corona-Virus breitet sich in den USA rasant aus. Die Regierung rechnet mit dramatisch ansteigenden Opferzahlen. Der Johns-Hopkins-Universität zufolge sind allein am Samstag im Land mehr als 1.000 Menschen infolge der Lungenerkrankung COVID-19 ums Leben gekommen.

US-Präsident Donald Trump hat die Vereinigten Staaten angesichts steigender Opferzahlen der Corona-Virus-Epidemie auf harte Zeiten eingeschworen. Es werde in den nächsten zwei Wochen „viele Tote geben, leider“, sagte der Republikaner am Samstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus. Die kommende und die darauffolgende Woche würden vermutlich die schlimmsten sein.

Donald Trumps Beraterin Deborah Birx verwies am Samstag erneut auf eine Modellrechnung, wonach die Opferzahlen noch bis Mitte April auf rund 2.600 Tote pro Tag ansteigen könnten.

Das Corona-Virus hat sich in den USA zuletzt rasant ausgebreitet. Allein am Samstag kamen laut Statistiken der Johns-Hopkins-Universität erneut mehr als 1.000 Menschen infolge der Atemwegserkrankung COVID-19 ums Leben. Demnach gab es in den USA bis Samstagabend mit inzwischen rund 306.000 Infektionen deutlich mehr bekannte Fälle als in jedem anderen Land der Welt. (dpa)

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