„Die Wahlen sind angesetzt, und keiner von uns weiß, was am 10. Mai dieses Jahres, also in anderthalb Monaten, tatsächlich passieren wird“, sagte Duda gegenüber dem polnischen Fernsehen.

„Sollte es so kommen, dass die Epidemie auch weiterhin wüten würde und wir eine solche Disziplin und solche Einschränkungen, die wir im Moment haben, einhalten müssten, dann würde dieses Wahldatum meiner Meinung nach vielleicht nicht mehr gültig sein“, fügte er hinzu.

Bislang hat die polnische Regierung beabsichtigt den ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl wie geplant am 10. Mai abzuhalten. Die Opposition wiederum fordert, die Wahlen wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verschieben.

Polen hatte ein landesweites Epidemie-Regime verhängt. Die Regierung schloss die Grenzen für die Einreise von Ausländern, zudem wurden Grenzkontrollen an den Grenzen zu den Ländern des Schengen-Raums wieder eingeführt. Der Internationale Zug- und Flugverkehr wurde ausgesetzt. Unterhaltungseinrichtungen, Cafés und Restaurants sind geschlossen. Die Bewegung innerhalb des Landes sind bis auf Notfälle eingeschränkt.

In Polen gibt es nach Angaben der Johns Hopkins University 1717 bestätigte Infizierungsfälle. 19 Infizierte sind dem Erreger bereits erlegen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am 11. März den Ausbruch des neuartigen Coronavirus als eine Pandemie eingestuft. Nach WHO-Angaben gibt es weltweist mehr als 570.000 bestätige Infizierungen mit dem Covid-19-Virus. Mehr als 26.000 Infizierte starben.

asch/mk/sna

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