Wie RTL berichtete, sind vier Flaschen Wein (Ricossa), eine kleine Packung  Toilettenpapier, Schattenmorellen und Duschgel am Freitag im Einkaufswagen von Merkel gelandet.

Zudem habe die Bundeskanzlerin den gleichen blauen Hosenanzug wie bei ihrer TV-Ansprache an die Nation getragen. Laut dem Sender ist Merkel oft im Berliner HIT-Markt Ullrich in der Mohrenstraße in Berlin-Mitte zu sehen. Das Geschäft liegt im Regierungsviertel und wird daher von vielen ranghohen Politikern besucht.

​Wie ein Mitarbeiter schon früher berichtete, trägt Merkel ihre Einkaufstüten immer selbst.

„Es macht Mut zu sehen, dass die Kanzlerin selbst in Zeiten einer Pandemie wie jeder andere Bürger auch in den Supermarkt geht“, so der Sender. 

Es bleibt nur zu hoffen, dass sie den Sicherheitsabstand von zwei Metern einhalten konnte.

Bundeskanzlerin bittet um Disziplin und Gemeinsinn wegen Covid-19

Am 18. März hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Fernsehansprache an die deutsche Bevölkerung appelliert, im eigenen, aber auch im Interesse aller die von der Bundesregierung beschlossenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Deutschland zu befolgen.

Merkel zu Corona-Krise: „60 Prozent der Menschen werden damit etwas zu tun haben”

Am 11. März hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel  in einer Sitzung der Unionsfraktion im Bundestag ein konsequentes Vorgehen gegen das neuartige Coronavirus angekündigt. Man werde unerschrocken das Notwendige gegen die Ausbreitung tun, erklärte Merkel.

Wie der „Welt“- Journalist Robin Alexander unter Berufung auf Teilnehmer der Sitzung twitterte, soll Merkel dabei in Bezug auf das Coronavirus gesagt haben: „60 Prozent der Menschen werden damit etwas zu tun haben.“ Weiter soll sie betont haben, die wissenschaftlichen Angaben seien plausibel.

Coronavirus-Fälle in Deutschland

Nach aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts gibt es in Deutschland bisher 18.610 Coronavirus-Fälle. Gestorben an dem neuartigen Virus sind bisher 55 Menschen.
Besonders stark betroffen seien Baden-Württemberg mit 3.807 (21 Todesopfer) und Bayern mit 3.650 (21) Fällen, Nordrhein-Westfalen mit 3.545 Fällen (sechs).

ns/gs

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