„Es hat über zehn Sekunden gedauert”, sagte ein Zeuge. „Es war bei weitem das Stärkste, das ich je gefühlt habe”. Es habe mehrere Nachbeben gegeben.

​Über Verletzte oder Tote wurde zunächst nichts bekannt. Ein Reuters-Reporter vor Ort sagte, Menschen seien aus ihren Häusern auf die Straße geflohen. Der Glockenturm einer Kirche sei beschädigt worden.

​​Das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam teilte mit, das Beben habe sich etwa 60 Kilometer nördlich von Zagreb in einer Tiefe von zehn Kilometern ereignet und eine Stärke von 5,3 gehabt.

​Kroatiens Innenminister Davor Bozinovic mahnte die Bevölkerung über Twitter, wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus Abstand voneinander zu halten. Die kroatische Seismologin Ines Ivancic sprach von einem starken Beben. Die Schäden könnten noch nicht abgeschätzt werden.

ai/rtr

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