Ursprünglich hatte sein Büro Vermutungen über einen bedenklichen Gesundheitszustand des 55-Jährigen zurückgewiesen.

In einer TV-Ansprache nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus betonte Johnson, das einheimische Gesundheitssystem habe in der zurückliegenden Woche sein Leben „zweifellos gerettet“.

Er dankte allen Medizinern, die zu seiner Genesung beigetragen hatten, für ihre Hilfe und sagte, er möchte sich insbesondere bei der Krankenschwester namens Jenny aus Neuseeland und dem Krankenpfleger Luis aus Portugal bedanken, die „48 Stunden lang an meinem Bett standen, als die Dinge in beide Richtungen hätten gehen können“.

„Und der Grund dafür, dass mein Körper am Ende anfing, genug Sauerstoff zu bekommen, war, dass sie jede Sekunde der Nacht zusahen und nachdachten und sich um mich kümmerten und die Eingriffe vornahmen, die ich brauchte“, äußerte Johnson.

Am 27. März hatte Johnson bekannt gegeben, mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu sein. Er begab sich in Selbstisolation, setzte jedoch seine Arbeit und seine Amtsführung fort. Am 5. April berichtete seine Kanzlei, der Premierminister sei ins Krankenhaus gebracht worden. Es müssten notwendige Untersuchungen vorgenommen werden, um einen Notfall handle es sich aber nicht, hieß es aus seinem Büro.

Er verbrachte zwischenzeitlich drei Tage auf der Intensivstation der Klinik, nachdem sich sein Gesundheitszustand deutlich verschlechtert hatte. Am Donnerstag war er wieder auf eine normale Station verlegt worden.

asch/ae

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