Die Mitglieder der Europäischen Union erzielten Varhelyi zufolge am Dienstag die „politische Einigung“ zu dieser Frage.

„Es ist sehr angenehm, dass EU-Mitgliedsstaaten heute die politische Einigung über die Aufnahme von Beitrittsgesprächen mit Albanien und Nordmazedonien erreicht haben“, schrieb der EU-Kommissar.

Er gratuliere den beiden Ländern herzlich. Der Verhandlungsstart vermittle anderen westbalkanischen Ländern eine „laute und deutliche Botschaft“, dass ihre „Zukunft in der EU“ sei.

EU-Beitritt

Um Vollmitglied der EU zu werden, muss ein Beitrittskandidat die Kopenhagener Kriterien erfüllen. Diese wurden vom Europäischen Rat am 22. Juni 1993 auf dem EU-Gipfel in Kopenhagen beschlossen. Dabei handelt es sich um drei Gruppen von Kriterien, die alle Beitrittsländer erfüllen müssen: politische, wirtschaftliche und Acquis-Kriterien. Die Kriterien müssen spätestens beim Abschluss der Verhandlungen, also vor dem tatsächlichen Beitritt, erfüllt sein.

Gespräche über Albanien und Nordmazedonien

2019 hatte Frankreich den Start von Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien blockiert, obwohl dieser Schritt zuvor mehrmals beiden Ländern in Aussicht gestellt worden war.

In den letzten Monaten hatte Paris jedoch seine Einwände gelockert. Der Mechanismus für den Beitritt Albaniens und Nordmazedoniens zur Europäischen Union wurde in Gang gesetzt. Am 2. März wiederholte die Europäische Kommission eine vorläufige Empfehlung des Europäischen Rates, mit diesen Ländern Verhandlungen über die EU-Mitgliedschaft aufzunehmen.

mo/mt

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