Dies würde im Einvernehmen mit den EU-Staaten geschehen, sagte Vizepräsident Valdis Dombrovskis am Freitag in Brüssel.

Die Coronavirus-Pandemie macht der Weltwirtschaft schwer zu schaffen. Am Donnerstag beschloss die Europäische Zentralbank (EZB), ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen die wirtschaftlichen Folgen auf den Weg zu bringen. So sollen bis zum Jahresende 120 Milliarden Euro zusätzlich in Anleihenkäufe fließen.

Damit sollen Banken dazu bewegt werden, mehr Kredite zu vergeben und so besonders betroffene Branchen und Unternehmen zu unterstützen, was vor allem kleinen und mittelgroßen Firmen helfen soll.

Auch an den Börsen ist die Lage derzeit äußerst beunruhigend. Vielerorts spricht man von einem Corona-Crash. Der deutsche Leitindex stürzte am Donnerstag gleich zum Handelsauftakt um 5,5 Prozent auf 9864 Punkte. Damit rutsche der deutsche Aktienindex zum ersten Mal seit Juli 2016 unter die Marke von 10.000 Punkten.

Der Dow Jones Industrial büßte zehn Prozent ein und sackte auf 21 200,62 Zähler ab – der stärkste Verlust seit dem Börsencrash vom Oktober 1987. So haben dem Magazin Forbes zufolge die 20 reichsten Menschen der Welt an einem Tag insgesamt 78 Milliarden US-Dollar verloren. 

mka/gs/dpa

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