Hirsch galt als einer der letzten großen Vertreter des sozialliberalen Flügels in der FDP. Nach der Landtagswahl 1975 wurde Hirsch am 28. Mai als Innenminister in die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen berufen. Im November 1979 wurde er zusätzlich zum Stellvertreter des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen ernannt.

Da die FDP bei der Landtagswahl 1980 an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte und die SPD die absolute Mehrheit erringen konnte, schied Hirsch im Juni 1980 aus der Landesregierung aus.

In den Jahren von 1994 bis 1998 Vizepräsident des Bundestages. Hirsch wurde oft als „Urgestein“ seiner Partei genannt.

„Wir trauern um Burkhard Hirsch. Mit ihm verlieren wir einen großen Liberalen, Verteidiger der Bürgerrechte und einen liebenswürdigen wie loyalen Ratgeber“, so FDP-Chef Christian Lindner via Twitter am Donnerstag.

ai/dpa

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