Der Zwischenfall ereignete sich am 4. April, Berichte darüber erschienen jedoch in der französischen Presse erst am Donnerstag.

Das Flugzeug sei in Marseille aus London eingetroffen, schreibt der Sender BFMTV unter Verweis auf eine Polizeiquelle. Die Passagiere – sieben Männer im Alter zwischen 40 und 50 Jahren und drei Frauen im Alter zwischen 24 und 27 Jahren – seien kroatischer, deutscher, französischer, rumänischer und ukrainischer Nationalität gewesen.

Villa in Cannes reserviert

Die Touristen wollten dem Sender zufolge mehrere Tage in einer Luxusvilla an der Riviera verbringen. Die Grenzpolizei und die Luftverkehrsgendarmerie hätten jedoch gefunden, dass keiner der Urlauber triftigen Gründe für Reisen habe.

Sie hätten versucht, „ihre Beziehungen spielen“ zu lassen, und hätten „Telefonanrufe gemacht“, zitiert BFMTV die Quelle. Das sei jedoch vergeblich gewesen. Am Abend seien neun der Reisenden mit einer Privatmaschine Richtung London abgeflogen, noch ein Tourist habe ein anderes Flugzeug gemietet, um nach Deutschland zu gelangen.

Strafe für Heli-Piloten

Nach Informationen des Senders entkamen die Urlauber einer Strafe, weil sie juristisch nicht auf Frankreichs Territorium gewesen seien. Die Piloten der Hubschauber hätten aber keine Reiseerlaubnis gehabt und seien bestraft worden.

Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

Weltweit wurden nach WHO-Angaben bereits mehr als 1,5 Millionen Menschen in 212 Ländern mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Bisher wurden demnach 92.798 Todesopfer registriert.

mo/mt

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