Die Frau habe eine „einzigartige Rechtfertigung“ für ihren Spaziergang am Ostermontag vorgebracht, teilte die Polizei der italienischen Hauptstadt am Dienstag mit. Sie habe angeblich ihre Schildkröte spazieren führen wollen.

Wie die Zeitung „Il Corriere della Sera“ in diesem Zusammenhang schreibt, „ist die Schildkröte doch kein Hund“.  Deswegen müsse die Frau 400 Euro Strafe zahlen und sei auf Anweisung der Polizei nach Hause zurückgekehrt.

Letzte Woche hatte die römische Polizei eine andere Einwohnerin wegen eines Verstoßes gegen die Quarantäne bestraft: Sie erklärte, sie sei auf der Suche nach Karotten für ihr Kaninchen.

Am Ostermontag gab es der Polizei zufolge einen Rekord von Verstößen gegen die seit dem 12. März geltende Ausgangssperre. Bei 252.148 Kontrollen seien 16.545 Regelverstöße festgestellt worden, teilten die Ordnungshüter mit.

Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurden im Land bislang (Stand: 14. April) mehr als 159.000 Coronavirus-Fälle und über 20.000 Todesopfer registriert.

sm/gs
 

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