Noch immer gibt es laut dem UN-Chef keine koordinierten Handlungen aller Länder unter Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Deren Richtlinien würden in vielen Teilen der Welt noch immer nicht beachtet.

„Wir bewegen uns langsam in die richtige Richtung, aber wir müssen schneller sein und viel mehr tun, wenn wir das Virus besiegen wollen“, sagte Guterres.

Er stellte einen UN-Plan vor, um der Corona-Krise und ihren sozialen sowie wirtschaftlichen Folgen zu begegnen. Im Zentrum stehe dabei die Zusammenarbeit und geteilte Verantwortung der Länder der Welt.

Billionen Dollar schwere Unterstützung für ärmere Länder notwendig

Nach UN-Angaben brauche es gerade für die Unterstützung der ärmeren Staaten bei der Bekämpfung der Pandemie ein Hilfspaket im Bereich von mehreren Billionen Dollar. Im Fokus stehe die Zusammenarbeit auch im wissenschaftlichen Bereich – entwickelte Impfungen und Behandlungsmethoden müssen allen Menschen in gleicher Weise zur Verfügung gestellt werden.

„Wir müssen die zur Verfügung stehenden Ressourcen für die Entwicklungsländer erhöhen, indem wir die Kapazität des Internationalen Währungsfonds erhöhen.“

Neben der Eindämmung des Virus sei es dabei wichtig, die sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen vor allem auf die am schwersten Betroffenen abzufedern. Dazu gehörten unter anderem Frauen, ältere Menschen, Jugendliche und Arbeiter mit geringem Einkommen sowie kleine Unternehmen.

Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

Weltweit wurden nach WHO-Angaben bereits mehr als 754.000 Menschen in 203 Ländern mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Registriert wurden bisher 36.571 Todesopfer.

mo/mt/dpa

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