Wie die französische Nachrichtenplattform unter Berufung auf den Gefängnisdirektor berichtete, gelang es den Insassen, 1068 Euro zusammenzutragen. Später wurde das Geld an die Uniklinik Reims überwiesen.

Laut Joël Bigayon, dem Gefängnisdirektor, sei die Initiative von den Häftlingen ausgegangen. Dafür hätten sie ihre privaten Ersparnisse verwendet. Nach Angaben von Bigayon nahmen rund 30 Insassen an der Spendenaktion teil.

„Sie sind immer noch Bürger, auch hinter Gittern“, betonte der Gefängnisdirektor.

Damit wies er alle darauf hin, dass jetzt die ganze Bevölkerung im selben Boot sitze.

Reims liegt in der Region Grand Est im Osten Frankreichs, die besonders schwer von der Covid-19-Pandemie getroffen wurde.

Nach jüngsten Angaben der Johns-Hopkins-Universität haben sich bisher mehr als 1.490 Millionen Menschen weltweit mit dem Sars-CoV-2 angesteckt und rund 91.000 Patienten sind an dem Erreger gestorben. In Frankreich sind bisher 83.080 Infektionsfälle gemeldet worden. Davon sind 10.887 Patienten gestorben.

ac/mt/dpa

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