Eine Forschungsanstalt der US-Armee – das Army Research Laboratory – erforscht Möglichkeiten, Roboterpanzer mittels Künstlicher Intelligenz zu steuern. Solche Fahrzeuge sollen bemannten Kampfpanzern im Einsatz vorausfahren. Teaming von bemannten und unbemannten Einheiten heißt das Konzept.

Die autonomen Fahrzeuge sollen laut „NI“ dazu fähig sein, Informationen aus zerstreuten Datensätzen „in Sekunden oder gar Millisekunden“ zu einem sinnvollen Datennetzwerk zu organisieren. Eingehende Aufnahmen zum Beispiel (Bilder oder Videos) könnten anhand bestehender Bilder- oder Videopools abgeglichen und zur Lageerkennung in Sekundenschnelle ausgewertet werden. „Wir werden die Stärke menschlicher Intelligenz und das Tempo künstlicher Intelligenz nutzen“, erklärt ein Projektverantwortlicher am Army Research Laboratory laut dem Portal.

Vorgesehen ist demnach, diese Supertechnologie in den Next Generation Combat Vehicles anzuwenden. Die robotisierten Gefechtsfahrzeuge werden als „lernfähig und semiautonom“ ausgelegt, für den Einsatz im Verbund mit bemannten Kampfpanzern: „Die bemannten kontrollieren eine Anzahl an unbemannten Fahrzeugen – keine kleinen, sondern großen. Wir haben uns vorgenommen, robotisierte Kampfvehikel in der Größenordnung von Kampfpanzern zu entwickeln“, sagte der Projektmanager laut „NI“.

Die KI aus dem unbemannten Gefechtsfahrzeug soll den Feuereinsatz soweit vorbereiten, dass der Mensch nur noch den Abzug drücken muss:

„Der Kommandeur sieht Ziele, die die Sensoren des unbemannten Vehikels erfasst und verarbeitet haben. Das funktioniert mittels einer Zielerfassungstechnologie“, erklärt der Entwickler.

Ein Problem ist aber weiterhin ungelöst – nämlich das, worauf es bei dem Ganzen eigentlich ankommt: Das Problem der Verständigung zwischen echtem und künstlichem Verstand. „Wenn du zwei Menschen im Einsatz hast, dann können sie sich aufeinander gut einstellen und einander gut einschätzen. Das ist eine Verständigungsbasis, die ein KI-System nicht unbedingt teilen kann.“

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