„Das entspricht nicht der Wirklichkeit“, so der Präsident gegenüber russischen Medien auf die Frage, was er davon halte, dass man ihn einen Zaren nenne.

„Ich arbeite jeden Tag, ich regiere nicht als Zar“, erläuterte Putin.

Der Zar ist ihm zufolge „jemand der dasitzt, von oben aus guckt und sagt: ,Ich gebe einen Befehl und man tut etwas‘, und selbst nur seine Mütze anprobiert und in den Spiegel schaut.“

Putin, der bereits seit 20 Jahren die höchsten Staatsämter bekleidet, offenbarte, dass er nicht gedacht hätte, dass er so lange an der Macht bleiben würde.

„Ich habe überhaupt nicht gedacht, dass ich an diesen Punkt kommen würde. Das ist mir nicht eingefallen und konnte mir nicht einfallen.“

Das Rennen aufgeben?

Darauf, ob es eine Möglichkeit zu einem Zeitpunkt gegeben habe, „das Rennen aufzugeben“, sagte Putin, dass er ein Verantwortungsgefühl dafür habe, „was passiert, wie es passiert und was noch passieren wird“.

Unter andrem betonte Russlands Präsident, dass er im Jahre 2008 nicht gewusst hätte, dass er nach vier Jahren wieder das Präsidentschaftsamt bekleiden würde, jedoch sei eine solche Möglichkeit nicht ausgeschlossen worden. Ferner kommentierte der Staatschef einen Scherz eines russischen Komikers, wonach „Putin“ kein Nachname, sondern ein Amt sei: „Der Mensch, der kein Amt besitzt, kann scherzen, wie er will. Seine Witze sind gefragt.“

ak/ip

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