Die Spezialisten haben die Daten von 76.700 Einwohnern Großbritanniens analysiert, die landesweit in Krankenhäusern behandelt wurden.

In der Zeit bis zum 1. August  lagen durchschnittlich 13 Tage zwischen dem Auftreten der deutlichen COVID-19 Symptome und dem Tod des Patienten. Derzeit sind es nur sieben Tage, knapp halb so viel wie zuvor.

Laut den Wissenschaftlern kann die negative Dynamik dadurch erklärt werden, dass sich die Behandlung der Krankheit  seit Beginn der Pandemie deutlich verbessert hat. So seien die Ärzte  derzeit in der Lage, eine größere Anzahl von Infizierten zu retten. Am häufigsten sterben vor allem Patienten mit schwächster Gesundheit.

Die Experten haben auch bestätigt, dass das SARS-CoV-2-Virus mutieren kann. Die möglichen Mutationen würden den Krankheitsverlauf zwar nicht erschweren, könnten aber die Ausbreitungsfähigkeit des Virus beeinflussen, geht aus dem Bericht hervor.

ekn/gs/sna

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