„Im Rahmen der Erfüllung des Memorandums über die Einrichtung von vier Sicherheitszonen in Syrien, das von Russland, der Türkei und dem Iran am 4. Mai 2017 unterzeichnet wurde, wird von Kontrollgruppen das Monitoring zur Einhaltung der Waffenruhe fortgesetzt“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung.

Laut dem russischen Verteidigungsministerium registrierte die russische Seite keine Verletzung der Waffenruhe in den letzten 24 Stunden. Auch die türkische Seite stellte keine Verletzungen fest.

Unter anderem teilte das Ministerium mit, dass im Laufe des Tages das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien keine humanitären Aktionen durchgeführt habe. Bislang wurden demnach 2420 humanitäre Aktionen durchgeführt, in Rahmen derer mehr als 4000 Tonen Hilfsgüter geliefert wurden.

Waffenruhe in Idlib

Anfang März waren Russlands Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan in Moskau zusammengekommen, um die Situation in Idlib zu besprechen.

Nach den sechsstündigen Verhandlungen wurde ein gemeinsames Dokument zur Regelung in Syrien unterzeichnet. Dieses enthält folgende Punkte: Waffenruhe an der vorhandenen Berührungslinie ab Mitternacht des 6. März; Etablierung eines sechs Kilometer breiten „Sicherheitskorridors“ nördlich und südlich der Verbindungsstraße M4 in Syrien durch Russland und die Türkei und den Start gemeinsamer russisch-türkischer Patrouillen entlang der Verbindungsstraße M4 ab 15. März.

ak/ip/sna

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