Dies werde am nächsten Samstag unter Aufsicht des Gesundheitsministeriums geschehen, sagte Rohani am Sonntag, ohne konkrete Bereiche zu nennen. Die Entscheidung widerspreche nicht den Empfehlungen der Behörden an die Bürger, zu Hause zu bleiben. Das Verbot von „risikoreicheren Aktivitäten“ wie sozialen, kulturellen, sportlichen und religiösen Veranstaltungen werde bis zum 18. April verlängert, ebenso die Schließung von Schulen und Universitäten.

Der Privatautoverkehr zwischen iranischen Provinzen solle ab dem 18. April erlaubt werden.

Zuvor hatten die iranischen Behörden Corona-Infizierte, die keine schwere Symptomatik aufweisen, in die Selbstisolation verwiesen.

Der Iran ist das von der Coronavirus-Pandemie am schwersten betroffene Land im Nahen Osten.

Am 19. Februar war erstmals eine Covid-19-Infizierung im Lande bestätigt worden. Seitdem wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 58.000 Infizierungen festgestellt, 3600 Infizierte sind dem Erreger erlegen (Stand 11:00 Uhr MEZ am 5. April), mehr als 19.700 Menschen sind genesen.

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