Die USA erweiterten am Donnerstag ihre Sanktionslisten gegen den Iran. Laut dem US-Finanzministerium handle es sich insbesondere um Organisationen, die nach Angaben der US-Behörden mit der iranischen Revolutionsgarde (Teil der iranischen Streitkräfte) in Verbindung stehen.

„Covid-19 wütet in der ganzen Welt und verschont dabei kein einziges Land. Selbst die größte Volkswirtschaft der Welt braucht die Hilfe der anderen im Kampf gegen die Pandemie, weigert sich jedoch, ihren wirtschaftlichen Terrorismus gegen den Iran zu stoppen. Wollen die USA wirklich eine ,ewige Pandemieʼ?“, schrieb Sarif in seinem Twitter-Account.

Dabei unterstrich er, dass die Nichteinhaltung der US-Sanktionen eine „moralische Pflicht“ sei.

Der iranische Außenminister ergänzte sein Posting mit der Überschrift eines Artikels, der zuvor in der amerikanischen Ausgabe von „Wall Street Journal“ erschienen war. Es ging dort um die Tatsache, dass der US-Präsident Donald Trump seinen südkoreanischen Amtskollegen Moon Jae-in angerufen hatte, um herauszufinden, ob Südkorea den USA medizinische Ausrüstung zur Bekämpfung des Coronavirus schicken könnte.

Zuvor hatten der US-Präsident Donald Trump und sein südkoreanischer Amtskollege Moon Jae-in über die Zusammenarbeit beider Länder im Kampf gegen das Coronavirus gesprochen. Dieses Telefongespräch fand nach Angaben der südkoreanischen Regierung auf „dringende Bitte von Trump“ am Dienstag statt.

Coronavirus

Die Weltgesundheitsorganisation hatte am 11. März den Ausbruch des neuen Covid-19-Erregers als Pandemie eingestuft.

Weltweit wurden nach WHO-Angaben bereits mehr als 460.000 Menschen in 200 Ländern mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert. Im Iran betrug nach WHO-Angaben die Zahl der Corona-Patienten am 26. März 27 017 Menschen.

ac/mt

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