Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Einreisestopp für Europäer in die USA

Die Vereinigten Staaten verhängen wegen der Ausbreitung des Coronavirus für 30 Tage ein Einreiseverbot für Personen aus Europa, wie Präsident Trump in einer Rede an die Nation mitteilte. Das Einreiseverbot soll demnach in der kommenden Nacht in Kraft treten. Amerikaner, die sich entsprechenden Tests unterzögen, seien aber ausgenommen. Die Maßnahme gelte zudem nicht für Reisende aus Großbritannien. Trump warf der EU vor, nicht schnell genug auf die Gefahr durch das Virus reagiert und Reisende aus China nicht früh genug gestoppt zu haben. Er betonte, die Ansteckungen in den USA seien auf Reisende aus Europa zurückzuführen. In den Vereinigten Staaten sind nach offiziellen Angaben mehr als 1100 Menschen infiziert, 37 starben.

Zwischenfälle an der griechisch-türkischen Grenze

Die Lage an der Grenze zwischen Griechenland und der Türkei ist weiter angespannt. Am Mittwochabend war es – nach drei Tagen Ruhe – erneut zu schweren Zwischenfällen am Grenzübergang von Kastanies/Pazarkule gekommen. Hunderte Migranten stürmten nach mehreren Augenzeugenberichten einen Grenzzaun an diesem Übergang. Sie schleuderten Dutzende Brandflaschen, Steine und andere Gegenstände über den Zaun und versuchten, ihn niederzureißen, um aus der Türkei nach Griechenland und damit in die EU zu gelangen. Die griechischen Sicherheitskräfte setzen Tränengas ein. Die Lage beruhigte sich im Laufe der Nacht.

US-Soldaten im Irak getötet

Bei einem Raketenangriff im Irak sind nach offiziellen Angaben drei Soldaten der US-geführten Koalitionstruppen getötet worden. Zwölf weitere Soldaten seien bei dem Beschuss einer Basis verwundet worden, teilte die von den USA angeführte Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat mit. Auf dem Stützpunkt Tadschi seien etwa 18 Raketen eingeschlagen. Irakische Sicherheitskräfte hätten wenige Kilometer entfernt ein Fahrzeug gefunden, das für den Abschuss von Raketen umfunktioniert gewesen sei.

Abschiebeflug aus Deutschland angekommen

In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist heute Morgen erneut ein Flug aus Deutschland mit abgeschobenen Menschen eingetroffen. Die Maschine sei mit 39 abgeschobenen Afghanen an Bord gegen 07.25 Uhr Ortszeit gelandet, teilten Beamte am Flughafen mit. Es war die 33. Sammelabschiebung seit dem ersten derartigen Flug im Dezember 2016. Bei den bisherigen 32 Abschiebungen hatten Bund und Länder 868 Männer nach Afghanistan zurückgebracht. Die Abschiebungen sind umstritten. Trotz der Aussicht auf Friedensgespräche zwischen afghanischer Regierung und den militant-islamistischen Taliban geht der Konflikt weiter. Am vergangenen Freitag starben bei einem schweren Anschlag in der Hauptstadt Kabul zudem mehr als 30 Zivilisten.

Italien schließt alle Geschäfte und Restaurants

Italien ordnet weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus an und schließt Bars und Restaurants sowie fast alle Geschäfte. Nur Supermärkte und Apotheken seien weiter geöffnet, erklärte Premierminister Giuseppe Conte. Alle nicht notwendigen Geschäftsaktivitäten müssten eingestellt werden. Italien kämpft mit drastischen Mitteln gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Das ganze Land gilt als Sperrzone, frei bewegen dürfen sich die 60 Millionen Menschen nicht mehr. Insgesamt haben sich in Italien mehr als 12.400 Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 820 sind gestorben.

Tom Hanks und Ehefrau mit Coronavirus infiziert

Oscar-Preisträger Tom Hanks und seine Ehefrau, die Produzentin und Schauspielerin Rita Wilson, sind mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab der Star aus Filmen wie Philadelphia und Forrest Gump auf Instagram und Twitter bekannt. Sie seien in Australien und hätten sich müde und fiebrig gefühlt, wie bei einer Erkältung, postete Hanks. Dem fügte er ein Foto von einem Gummihandschuh in einem Mülleimer hinzu. Sie hätten sich testen lassen und das Ergebnis sei positiv gewesen.

mk/dpa/ae

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