„Wir haben den Höhepunkt noch nicht erreicht, und wir haben ihn nicht überschritten“, sagte der Leiter des nationalen Gesundheitsinstituts, Silvio Brusaferro, am Freitag mit Blick auf die Zahl der Infektionen. Allerdings gebe es „Anzeichen für eine Verlangsamung„.

Das wiederum deute daraufhin, dass bald eine Trendwende erreicht sein könne, nach der die Zahl der Neuinfektionen sichtbar abnähme. Wann die Infektionskurve abfallen werde und wie steil, das werde vom Verhalten der Italiener abhängen, fügte Brusaferro unter Verweis auf die verhängte Ausgangs- und Kontaktsperre hinzu.

Italien zählt weltweit die meisten Corona-Todesfälle und nach den USA und China die drittmeisten Infektionen. Allein zu Donnerstag wurden binnen 24 Stunden 712 neue Todesfälle und 6150 zusätzliche Erkrankungen registriert. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Freitag sind in Italien bislang 8215 infizierte Menschen gestorben und knapp 80.600 positiv getestet worden.

ai/rtr

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