Im Laufe der Tests hatte der Panzer die Hürdenroute des „Panzerbiathlons“ bei Blagowetschensk im russischen Fernost zu überwinden, wobei er sehr gute Fahreigenschaften demonstrierte.

Der Panzer wurde Medienberichten zufolge auf einer Lagerbasis des russischen Verteidigungsministeriums entdeckt. Damals wurde den Militärs dank der Aufschrift „Bojewaja podruga“ (zu dt.: „Kämpferische Freundin“) und den abgebildeten fünf Sternen (Zahl der vernichteten gegnerischen Fahrzeuge – Anm. d. Red.) klar, dass es sich bei dem Fund um den legendären Panzer handelte.

Im Laufe von zwei letzten Jahren stellten russische Spezialisten den Panzer wieder her. Im Vorjahr wurde das historische Äußere der Maschine und ihre Transmission erneuert, in diesem Jahr ihre Laufeigenschaften.

Maria Oktjabrskaja

Nach dem Tod ihres Mannes im August 1941 wollte Maria Oktjabrskaja an die Front gehen, jedoch wurde ihr das wegen einer zuvor erlittenen Tuberkulose im Halswirbelbereich verweigert. Daraufhin verkaufte die Witwe alle Wertsachen und verdiente Geld mit Stickarbeiten, das sie an die damalige Verteidigungsstiftung für den Bau des Panzers T-34 übergab. Danach schickte sie ein Telegramm an den Kreml und bat um die Erlaubnis, mithilfe des dank ihren Geldmitteln gebauten Panzers den Tod ihres Mannes zu rächen.

Im Januar 1944 wurde der Panzer „Kämpferische Freundin“ stark beschädigt. Die Panzerfahrerin wurde dabei schwer verletzt und starb am 15. März.

ak/sb

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.